105. Geburtstag in Berneck

Bertha Brüstle wird 105 Jahre alt!

Berneck. Im Alters- und Pflegeheim Städtli konnte am Sonntag Bertha Brüstle-Hollenstein bei reger geistiger Frische ihren 105. Geburtstag feiern. Es herrschte vom Morgen weg eine aufgeräumte Feststimmung. Gemeindepräsident Andreas Zellweger und Vizepräsidentin Margrit Wellinger-Moser überreichten der Jubilarin die guten Wünsche der Gemeindebehörden.

Ein solch hoher Geburtstag konnte in Berneck noch nie gefeiert werden. Heimleiter Peter Lenz und alle dienstleistenden Angestellten warteten mit einem Geburtstagslied und einem bunten Sommerstrauss auf. Ein melodiöses Drehorgelständchen rundete die vormittäglichen Gratulationen ab. Verwandte, Bekannte und vor allem ehemalige Nachbarn liessen es sich nicht nehmen, Bertha Brüstle zu ihrem hohen Geburtstag persönlich zu gratulieren.

Voll Freude und mit erstaunlicher Ausdauer genoss die Jubilarin die Aufmerksamkeiten. Stolz präsentierte sich die Gefeierte in einem neuen Kleid, das ihr der Sohn des ehemaligen Nachbarn auf den Geburtstag schneidern liess. Natürlich eines mit durchgehender Knopfleiste, damit das Anziehen auch besser geht, wie sie mit einem verschmitzten Lächeln erklärte.

Arbeit, Zufriedenheit und Gottvertrauen

Bertha Brüstle zog vor über 60 Jahren mit der Heirat von Witwer Josef Brüstle vom Toggenburg nach Berneck. Ihr Leben war geprägt von Arbeit, Zufriedenheit und Gottvertrauen. Man muss es nehmen wie es kommt, es ist schon richtig so. Ich hätte nie gedacht, dass ich so alt werden würde. Hat mich der Herrgott vergessen? Diese Sätze waren zu hören, ebenso ihre Lieblingswitze.

Seit nun beinahe 19 Jahren lebt Bertha Brüstle als zufriedene und geschätzte Mitbewohnerin im Alters- und Pflegeheim Städtli. „Wir haben es sehr gut hier; es sind alle so nett zu einem“ - dies ihr Kommentar. Das Gehör hat nachgelassen und das Gehen ist nur noch mit dem Rollator möglich. Aber mit diesem ist sie noch selbständig unterwegs. Sie schätzt vor allem die gemütlichen Jass-Nachmittage. Beim Ausrechnen der Punkte stellt sie die jüngeren Mitjassenden jeweils in den Schatten.

Text und Foto: René Schelling

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Familienbrunch 2013

Familienbrunch 2013

Berneck. Zu einem festen Bestandteil im Jahresablauf des Alters- und Pflegeheims Städtli gehört der beliebte sonntägliche Familienbrunch. In diesem Jahr war eine Rekordbeteiligung von über 200 Personen zu verzeichnen.

Am Sonntagmorgen füllte sich die frühlingshaft geschmückte Mehrzweckhalle Bünt allmählich – mit Rollstuhl, Rollator oder schmerzenden Knien geht es verständlicherweise nicht mehr so schnell wie bei einem Sportanlass. Nicht destotrotz waren lauter frohe und erwartungsfreudige Gesichter zu sehen. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner kann Angehörige oder Bekannte und Freunde zum gemütlichen Brunch, der keine Wünsche offen lässt, einladen. Alle 42 Pensionsplätze und auch das Ferienzimmer im Alters- und Pflegeheim Städtli sind zurzeit belegt.

Einander begegnen

Das Team des Alters- und Pflegeheims hatte ein prächtiges Selbstbedienungsbuffet für alle Teilnehmenden in der Mehrzweckhalle Bünt hergerichtet. Heimleiter Peter Lenz freute sich, die gutgelaunte Bewohner- und Gästeschar zu diesem Anlass begrüssen zu dürfen. Einmal im Jahr sollen sich die Bewohner und Bewohnerinnen mit ihren Angehörigen und Freunden ungezwungen treffen und begegnen können. Aber auch Gespräche unter den Besuchern wurden geschätzt. Man trifft ja ehemalige Nachbarn, Mitschüler oder sonst von früher Bekannte.

Gemütliche Unterhaltung

Die Mehrzweckhalle erwies sich einmal mehr wegen der unmittelbaren Nachbarschaft, ihrer Grösse und Wetterunabhängigkeit sowie dem ideal rollstuhlgängigen Zugang als bestmöglicher Durchführungsort für den Anlass. Für richtig gemütliche Unterhaltung sorgte die unermüdliche Musikgruppe mit Ernst Schefer, Hansruedi Lei, Antonia Signer und Maya Anderegg. Die lüpfigen Volksweisen hätten fast zum Tanzen hingerissen.

Nach dem Dessertbuffet wurde der Dank an alle beteiligten Helferinnen und Helfer sowie die Angestellten des Alters- und Pflegeheims verdientermassen mit einem herzlichen und kräftigen Applaus unterstrichen. Die Meinung aller Teilnehmenden: Man freut sich bereits wieder auf den nächsten Familienbrunch!

Text und Foto: René Schelling

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20 Jahre mit Verena Stillebacher

20 Jahre mit Verena Stillebacher

Im Alters- und Pflegeheim Städtli konnte Verena Stillebacher am 21. Juni 2013 ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feiern. Gemeindepräsident Andreas Zellweger und Heimleiter Peter Lenz würdigten die geschätzte und wertvolle Mitarbeiterin anlässlich des traditionellen Grillabends des Personals.

Verena Stillebacher ist im Jahre 1993 als Betreuerin in unser damaliges Altersheim eingetreten und hat die Umstrukturierung sowie die Erweiterung im Jahre 1999 in ein Alters- und Pflegeheim hautnah miterlebt. Dank ihrem breitgefächerten Wissen und der langjährigen Erfahrung ist sie eine wertvolle
Stütze für unsere Institution.

Mit der Gestaltung der Aktivierung bringt Verena Stillebacher für unsere Bewohner grosse Freude und Abwechslung in den Heimalltag. Beim Kochen, Handarbeiten, Turnen oder Organisieren eines Ausflugs ist sie immer mit viel Engagement und Herzblut mit dabei. Mit ihrer freundlichen, hilfsbereiten und unkomplizierten Art findet sie einen guten Zugang zu den Bewohnern und den Arbeitskollegen/innen.

Das ganze Team vom Alters- und Pflegeheim Städtli freut sich auf die weitere tolle Zusammenarbeit mit Verena Stillebacher und wünscht ihr weiterhin viel Freude an ihrer Aufgabe.

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Dankeschön – Anlass

APH Dankeschön 2013

Am Donnerstagnachmittag lud die Leitung des Alters- und Pflegeheims Städtli zum periodisch stattfindenden Dankeschön-Anlass in das Heim ein. Über 40 Frauen und Männer leisten im Alters- und Pflegeheim Städtli freiwillige Arbeit und wurden deshalb zu einem Dankanlass in das Heim eingeladen. Auch über 40 professionelle Angestellte, viele in einem Teilzeitjob, arbeiten im Heim.

Freiwillige schenken Zeit

Heimleiter Peter Lenz freute sich, eine stattliche Anzahl Freiwilliger zu diesem Dankeschön-Nachmittag begrüssen zu können. Erstmals in der Geschichte des Altersheims nahmen auch vier Männer an diesem Nachmittag teil. Mit der Anschaffung des Personenbusses hat sich der Radius der Freizeitaktivitäten erweitert. Im Moment stehen drei motivierte Fahrer, darunter auch der ehemalige Gemeindepräsident Jakob Schegg, im Einsatz.

Aber Freiwillige betreuen auch die wöchentlichen Rollstuhlausfahrten, das Vorlesen, das gemeinsame Singen, das Jassen und die Führung der Cafeteria. Bei den Rollstuhl Schiebenden sind auch zwei Männer – übrigens von den Bewohnerinnen und Bewohnern gleichermassen sehr beliebt – mit von der Partie. Der Rollstuhldienst wird von den beiden örtlichen Frauenvereinen organisiert. Alle Aktivitäten geben wertvolle Impulse und Kontakte für und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Die Abwechslung im Alltag des Heimbetriebs wird von allen geschätzt. Das Personal, das einen Leistungsauftrag zu erfüllen hat, wird in der notwendigen Betreuungsarbeit unterstützt.
Das schönste Geschenk, das man den Bewohnerinnen und Bewohnern im Alters- und Pflegeheim schenken kann, ist ja Gemeinsamkeit und Zeit.

Gemütliche Unterhaltung

Als Überraschungsgast traf dann Dani Salvador ein. Seine Mutter war bis zu Weihnachten 2012 Bewohnerin im Alters- und Pflegeheim Städtli. Mit seinem Witz und gekonntem Gesang mit musikalischer Begleitung zog er die Zuhörerschaft in den Bann. Der grosse Applaus führte natürlich zu geschätzten Zugaben. Die gemütliche Stimmung liess den Nachmittag, zu dem auch die Tranksame mit Verpflegung gehörte, im Flug vergehen.

Mit dem nochmaligen Dank an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer schloss der Anlass. Es bewahrheitet sich der bekannte Spruch, dass Freude machen, Freude macht.

Text und Foto: René Schelling

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